michael lissek
radiophone dokumentationen
|
. . . . home features:
|
|
termine
.
24. september - 27. september 2026
hörsturz hörkurs.
was feature und dokumentarische podcasts können
nordolleg rendsburg Sollte man Kleist gelesen haben, wenn man Novellen schreibt, Tarantino gesehen, wenn man Filme macht und Wagner gehört haben, wenn man komponiert? Vermutlich. Und genauso ist es garantiert nicht unnötig, ein paar Radiofeatures und Podcasts zu kennen, wenn man selber welche machen möchte. Wie funktioniert ein schmissiger Anfang? Wie etabliert man Protagonist:innen? Warum klingt mein Host so doof? Wie arbeite ich mit Sounds? Wie funktioniert ein gelungenes Interview? Wie geht man mit fremdsprachigen Originaltönen um? Und wie montiere ich das alles? Audioschaffenden stehen eine Vielzahl an Mitteln zur Verfügung, um mit akustisch prallen Geschichten Hörer*innen in den Bann zu ziehen – die sie aber selten nutzen. Was sind das für Mittel und wie verwendet man sie? Wie kommt man eigentlich an die Töne, mit denen da erzählt werden soll? Auf solche Fragen und viele mehr finden Autor:innen und Produzent:innen seit über 70 Jahren Antworten. Nicht immer also muss das Rad neu erfunden werden, wenn man Radiofeatures oder Podcasts machen möchte. Manchmal genügt es, die Antworten zu kennen, die andere gefunden haben. Also: Kopfhörer auf! Hören und Analysieren, um mit eigenen Mitteln Ähnliches zu probieren oder neue Lösungen zu finden! Der Kurs Hörsturz Hörkurs von und mit Dörte Fiedler und Michael Lissek bietet denTeilnehmenden eine Übersicht über die Welt des anspruchsvollen dokumentarischen Audios. Wir hören ganz viel gemeinsam und sprechen darüber. Aber nicht über Laberpodcasts – das ist nicht unser Metier. Wir analysieren und sprechen über anspruchsvolle dokumentarische Audios. Mit Originaltönen. Sounds. Cliffhangern. Erzählbögen.
voranmeldungen unter
* . . . .30. märz - 2. april 2023
mit tönen erzählen.
akustisches storytelling jenseits des mainstreams
nordolleg rendsburg »Storytelling« ist das Zauberwort für gut gebaute Audioproduktionen, „Themen“ sind out. Sowohl das Feature als auch Podcasts setzen auf Geschichten. Beim »Storytelling« geht es darum, Geschichten aufzuspüren und sie spannend zu gestalten: Mit lebendigen Stimmen, durchkomponierten Texten, verwegenen Plotpoints, cleveren Dramaturgien. Aber wie gelingt das? Der Großteil der Podcasts setzt zur Zeit auf den „Host“, der permanent „Ich“ sagen. Durch dessen Filter die Welt hindurch geht. Der erzählt, einordnet, erklärt. Aber warum erzählen eigentlich immer nur die Journalist*innen? Könnte man nicht auch ganz andere Protagonist*innen erzählen lassen – die Interviewten nämlich? Ist das nicht viel schwieriger – und schöner? Audioschaffenden stehen eine Vielzahl an Mitteln zur Verfügung, um mit akustisch prallen Geschichten Hörer*innen in den Bann zu ziehen – die sie aber selten nutzen. Was sind das für Mittel und wie verwendet man sie? Wie kommt man eigentlich an die Töne, mit denen da erzählt werden soll? Der Kurs bietet Orientierung in der Frage, wie es gelingt, spannende O-Töne aufzunehmen. Welche Rolle die „Atmo“ spielt. Warum ein Musikbett schläfrig macht. Was beim »Casting« der Gesprächspartner zu beachten ist. Wie man den Menschen, der einem gegenübersitzt, dazu bringt, spannend und offen zu erzählen und nicht nur trockene »Statements« abzugeben. Dabei spielt auch die die Frage nach Mikrofonierung eine Rolle, ebenso wie die nach der passenden »Interviewsituation«. Das Ziel: Soundfette Audioproduktionen jenseits des Laber-Mainstreams!
7. und 8. november 2022
every body tells a story.
besser mit tönen erzählen.
medienakademie nürnberg
. . . .
. |
|